Dienstag, 19. September 2017

When Saturday Comes, 367


Rezension


When Saturday Comes
The Half Decent Football Magazine
Issue 367, September 2017
48 S.







Einen jüngsten Fall in Middlesbrough, wo zwei Journalisten einer lokalen Zeitung vom Verein vom Zugang ausgeschlossen wurden, nimmt Neil Cumins zum Anlass, gegen den Trend von PR statt Journalismus zu wettern: „The internet is already awash with rumours and hyperbole, and fake news is often indistinguishable from the truth. Meanwhile, those official press releases are sycophantic and sanitised to a degree North Korea would be proud of. Rather than meekly accepting PR department propaganda, we need to support local publications that report what is really happening, helping to pay the wages of journalists willing to ask those important questions.“

Zum Saisonstart erinnert Jon Spurling an missglückte Debutspiele von neuen Spielern und Drew Whitworth besuchte das Vorbereitungsspiel von Salford City gegen den FC United of Manchester, wo sich auch zwei Konzepte gegenüberstanden (Investoren gegen Fanverein). Weitere Artikel berichten u.a. aus Frankreich und Brasilien.

Im Beilagenheft zu Saisonbeginn werden die Vereine der vier englischen Profiligen und der ersten schottischen Liga mit bewährtem Fragebogen von jeweiligen Fans vorgestellt. „How will you do? Which teams did you like and dislike most last season? What was the best moment of last season? What was the worst moment of last season? What ohne thing would most improve your matchday expericence?“ Nur bei den MK Dons steht sei Jahr und Tag: No questions asked. Das ist gut und richtig so.

Samstag, 16. September 2017

Altach - Rapid 2:2 (0:0)

Bundesliga, 8. Runde, 16.9.2017
Stadion Schnabelholz, 5.631

Soll man sich bei diesem Remis ärgern, da nach der 1:0-Führung nicht draufgelegt wurde? Oder soll man sich freuen, dass mit Last-Minute-Treffer doch noch aus der 2:1-Niederlage ein 2:2-Unentschieden wurde? Bereits in der noch torlosen erste Halbzeit spielte Rapid ansehnlich. Gleich nach der Pause folgte die hochverdiente Führung und gleich darauf hätte es mit einem Lattentreffer beinahe das 2:0 für Rapid gegeben. Stattdessen kamen die Altacher auf und drehten binnen zehn Minuten den Spielstand. Erst in der Nachspielzeit drückte der gerade erst aus Altach gekommene Galvão den Ball zum Ausgleich ins Goal. Grundsätzlich ist die Richtung Rapids eher positiv. Mehr Tore müssen wir halt in entscheidenden Situationen noch machen.
Nur die ihm gewidmete Schwenkfahne erinnerte an den abwesenden Steffen Hofmann. Beim letzten Besuch hier im Dezember wurde Hofmann bei seiner Einwechslung noch gebührend als „der beste auf der Welt“ vom Auswärtsblock besungen. Jetzt stand er schon zum zweiten Mal hintereinander nicht im Kader, obwohl er nicht verletzt ist. Das gefällt mir nicht.