Sonntag, 17. Dezember 2017

Ják - Balogunyom 1:1 (0:0)

Ungarn, Vas Megye II. o. Szombathelyi csoport, 15. forduló, 17.12.2017
Illés Akadémia műfüves-pálya, 150

Nach Meisterschaftsende hatte Ják zwei Nachtragsspiele in der fünftklassigen ungarischen Vas Megye II., wobei das zweite Match gegen Balogunyom vorige Woche wegen Unbespielbarkeit des heimischen Novák Dezső Sport- és Szabadidőcentrum abgesagt werden musste. Ják ärgerte sich aufgrund des Verlust des Heimvorteils über die angeordnete Austragung am 15 Straßenkilometer entfernten Kunstrasenplatz (műfüves-pálya) der Akademie in Szombathely. Gegen die favorisierten Gäste aus dem Nachbardorf spielte Ják durchaus gut und ebenbürtig, musste aber nach der Pause ein 0:1 hinnehmen. Die Schlussphase verlief ereignisreich, mit Ausgleichstreffer und nicht gegebenem Elfmeter.
Die Jáki Sportegyesület wurde 2002 neugegründet. Bereits 1951 spielte hier ein Jáki ÁGSK. Seit Jahrzehnten spielt man in Ják fünft- oder sechstklassig auf Komitatsebene von Vas.
Die Illés Béla Labdarúgó Akadémia ist die Fußballakademie von Szombathelyi Haladás. Sie wurde 2007 als Fußballschule vom ehemaligen Fußballer Béla Illés gemeinsam mit Mannschaftkollegen wie Gábor Halmai, Aurél Csertő, Attila Kuttor und László Kóbor gegründet. Als Tormann spielte Illés 1986 bis 1992 sowie 2004 für Haladás, 1992 bis 1995 für Honvéd (Meister 1993) und 1995 bis 2006 für MTK (Meister 1997, 1999 und 2003 sowie Cupsieger 1997, 1998 und 2000). Der Kunstrasenplatz ist über eine Brücke über einen Flusslauf erreichbar. Blickfang ist die danebenliegende Ernuszt-kripta, die 1910 errichtete Krypta als Begräbnisstätte der Gutsbesitzerfamilie Ernuszt.
Vor einer Woche wurde nach unverrichtetem Besuch am leeren Sportplatz bereits Ják besichtigt.

Samstag, 16. Dezember 2017

St. Pölten - Rapid 0:5 (0:2)

Bundesliga, 20. Runde, 16.12.2017
NÖ Arena, 3.669

Im letzten Rapidspiel des Kalenderjahrs war der Tabellenletzte ein dankbarer Gegner. Joelinton krönte einen Sololauf mit dem 1:0 (Stürmertor!), kurz darauf wurde schon per Elfmeter auf 2:0 erhöht. Mit drei weiteren Toren in einer dominanten zweiten Halbzeit wurde es dann gegen schließlich nur mehr zehn St. Pöltner ein Kantersieg.
Im übrigen bin ich gegen Frisurveränderungen von Fußballern, da das den Wiedererkennungswert für Schaßaugerte schmälert. Wenn er dann aber Tore schießt, ist's wieder gut. Den vergebenen Elfmeter Joelintons schreibe ich nicht seinen Haaren zu.
Steffen Hofmann wurde aufgrund Ausfällen in den Kader aufgenommen und durfte in der typischen Fünf-Minuten-Einwechslung am Schluss auch aufs Feld. Er zeigte, was er kann, und gab eine Torvorlage zum 5:0. Mit „Steffen Hofmann, der beste auf der Welt“-Gesängen wurde er vom Auswärtsblock nach Schlusspfiff gefeiert.
Ein Spruchband gedachte der nach schwerer Krankheit verstorbenen siebenjährigen Nürnbergerin Lina. Da gab es auch Applaus im St. Pöltner Fansektor.
3.669 Zuschauerinnen und Zuschauer war der schlechteste Besuch bei einem Rapidspiel im neuen St. Pöltner Stadion, fügt sich aber in die gegenwärtig generell sinkenden Zahlen in der Bundesliga ein.
Jetzt ist Winterpause. Magischer SCR, du bist alles und noch viel mehr.