Freitag, 28. April 2017

Neutal - Tschurndorf/Kalkgruben 2:0 (0:0)

Burgenland, 1. Klasse Mitte, 20. Runde, 28.4.2017
Sportplatz Neutal, 150

Nach einer halben Stunde wurde ein Neutaler nach Foul ausgeschlossen, was zu etwas Protest führte aber berechtigt war. Nach einer Stunde Spielzeit wurde der personelle Gleichstand wieder hergestellt, da auch ein Spieler der Gäste per Gelb-Rot gehen musste. Dazu ging Neutal per Elfmeter gegen den Tabellenletzten ASKÖ Tschurndorf/Kalkgruben in Führung. In den Schlussminuten folgte per Weitschusstreffer der Endstand zum 2:0.
ASKÖ Neutal wurde 1946 gegründet. Die größten Vereinserfolge waren die Saisonen in der II. Liga Mitte 2003 bis 2010 und zuletzt 2014/15.
Der Sportplatz im Ortszentrum des mittelburgenländischen Neutal wurde 1980 eröffnet. Neben der Tribüne bietet der geräumige Kantinenraum aus den Fenstern gute Sicht auf das Spielfeld. Der Storch aus dem benachbarten Storchennest am Flussufer ließ sich zwischendurch kurz einmal auf einem Flutlichtmast nieder.

Mittwoch, 26. April 2017

Rapid - LASK 2:1 (0:0)

ÖFB-Cup, Semifinale, 26.4.2017
Weststadion, 18.200

Zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder im Cupfinale!
Nach einem Spiel, das die Schwäche Rapids aufzeigte und in dem gegen den nächstjährigen Bundesligaaufsteiger LASK wenig ging, ließ Murg mit einem Weitschusstor pünktlich in der Rapidviertelstunde das Stadion jubeln. In beiden Hälften hatten wir uns zuvor bei Fabiano für das Vergeben von Chancen bedanken können. Der LASK spielte stärker als wir, vor allem in der ersten Hälfte. Trotz Führung war es eine Zitterpartie, die ihren Höhepunkt in der Nachspielzeit fand. Erst glich Gartler aus, als man das Match schon überstanden hoffte. Doch noch unverhoffter erzielte Joelinton darauf noch den Siegestreffer. Keine Verlängerung und kein Elfmeterschießen wie beim letzten Aufeinandertreffen. Rapid ist im Cup-Finale. Oho.
Der Block West sang und supportete als hätte Rapid eine Weltsaison gespielt und an diesem Abend Zauberfußball geboten. Das ist schon stark.
Der Supportdruck, der von den Fanblöcken auf das Spielfeld kam, war aber beiderseits beachtlich. Der LASK-Anhang war mit gut 2.000 Leuten zu ihrem Spiel des Jahres gekommen. Zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt sorgte die Ankunft eines Fan-Sonderzugs am Hütteldorfer Bahnhof für Aufsehen, Wortwechsel und ein großes Polizeiaufgebot.
In Hütteldorf war der LASK vor sechs Jahren zuletzt zu Gast gewesen.